abk–Inkubator

Workshop
Grenzfärbungen + Textildesign






nov—29–dec—6

       Die Definition des Titels Grenzfärbungen wurde bewusst offen gehalten. Grenzen können als scharfe und unscharfe, greifbare und ungreifbare in Erscheinung treten. Sie können einschränken, trennen, zurückhalten, de nieren, aufzeigen, regeln, beschützen oder behindern. Grenzen können eingehalten, gebrochen oder überschrit- ten werden. Der Begri  der Färbung impliziert zum einen Farbe als visuelles Phänomen, zum anderen kann Färbung auf Phänomene der Wechselwirkung und Beein ussung bzw. der graduellen Tönung verweisen.

Die Studierenden der Grundklassen Textildesign (Leitung: Prof. Karl Höing), Industriedesign und Architektur (Leitung: Prof. Fahim Mohammadi) der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sollten während eines einwöchigen, interdisziplinärem Workshops in Gruppenarbeit experimentelle Arbeiten zum Thema Grenzfärbungen und damit eigene Interpretationen des Begri s entwickeln.
Anhand von Impulsvorträgen der Professoren und Lehrenden wurde den Studierenden zu Beginn des Workshops ein breites Spektrum an möglichen Begri sde nition erö net, woraufhin die eigene Positionierung im Vordergrund stand. Ziel war es formal-ästhetische Phänomene zu  finden und diese in einen konzeptuellen und experimentellen Kontext zu bringen. Material, Medium und Vorgehensweise waren frei wählbar.

"Grenzfärbungen" wurde gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts  „Strukturmodelle in der Orientierungs- und Studieneingangsphase“ zur nachhaltigen Förderung des Studienerfolgs in der Studieneingangsphase.



Workshopleitung: 
Dipl.-Des. Eva Schlechte &
Natalie Weinmann, M.Des.
klasse für grundlagen der gestaltung
und experimentelles entwerfen